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        <title>Traum und Verantwortung e.V.</title>
        <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/author/kirsten-von-sydow/</link>
        <description>Traum und Verantwortung e.V.</description>

        
        <language>de-de</language>
        

        

        
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          <title>Parentifizierung im Erwachsenenalter</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/parentifizierung/</link>
          <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 21:44:23 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/parentifizierung/</guid>
          <description>Nicht wenige erwachsene Patient:innen fühlen sich für andere verantwortlich und laden sich selbst viel auf, was zu psychischen und somatischen Problemen führen kann. Oft haben sie als Kinder Verantwortung und altersunangemessene Rollen übernommen. Mögliche Langzeitfolgen sind u. a. chronische Überforderung, schwaches Selbstwertgefühl, Identitätsprobleme, Depressionen und problematische Beziehungen. Das Buch gibt einen Überblick über das Phänomen Parentifizierung, seine unterschiedlichen Formen, Auswirkungen und Kontexte. Es fasst den Forschungsstand zusammen, beschreibt die Entwicklungsgeschichte und die besonderen Ressourcen dieser Patient:innen und hilft, sie zu erkennen, besser zu verstehen und dabei zu unterstützen, problematische Muster der Selbst- und der Beziehungsregulation wahrzunehmen und zu verändern.</description>
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          <title>Bindungsstörungen verstehen und behandeln</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/bindungsstoerungen/</link>
          <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 20:00:27 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/bindungsstoerungen/</guid>
          <description>Der Einfluss langanhaltender Bindungs- und Entwicklungstraumatisierung in den ersten Lebensjahren - nichts anderes bildet wohl den Hintergrund der sogenannten Bindungsstörungen - kann zu allen denkbaren psychiatrischen Diagnosen führen. Dazu gehören beispielsweise Komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressive Entwicklungen und Persönlichkeitsstörungen. Am gefährlichsten für sich selbst und andere sind jedoch Menschen, die sich einen Schafspelz lebensbewältigender Anpassung zugelegt haben, während in ihrer psychischen Repräsentation der hungrige, einsame, im Zweifelsfall gewaltbereite Wolf das Sagen hat.</description>
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          <title>Täterinnen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/taeterinnen/</link>
          <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 18:10:09 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/taeterinnen/</guid>
          <description>Mich interessieren die Gründe, warum es vielen Frauen so schwer fällt, die vorliegenden Erkenntnisse über sexuellen Mißbrauch durch Frauen wirklich zu akzeptieren. Unter „akzeptieren&quot; verstehe ich, diese Erkenntnisse in unser Denken, Fühlen und unsere politische Strategieentwicklung hineinzunehmen. Es ist, wie gesagt, keine pauschale Abwehr, aber eine Abwehr im Detail, eine „la, aber&quot;-Haltung, der ich häufig begegne. Ich erinnere mich gut, daß erste angloamerikanische Forschungsergebnisse auch in mir immer wieder dieses „la, aber &hellip;&quot; auslösten. Bei allem Interesse an den neuen Erkenntnissen schien mir doch immer etwas Wichtiges zu fehlen. Ich merkte, daß ich Probleme hatte mit der Art und Weise, in der diese Erkenntnisse meist vorgetragen wurden. Immer schien mir der Blick auf die Täterinnen verkürzt. Es fiel mir schwer, beim Lesen der Fallstudien und empirischen Erhebungen zu akzeptieren, daß hier eine Perspektive bestimmend war: der Blick auf die Taten der Frauen und die Folgen für diejenigen, die sie zum Opfer gemacht hatten. Ihre Lebensbedingungen und Lebenserfahrungen waren nicht Thema. Fiel mir ein Aufsatz in die Hände, der eine Erklärung versuchte, warum Frauen diese Gewalt anwenden, war mir ebenfalls unwohl. Da schien mir allzu schnell weggeredet zu werden, was Täterinnen tun, da wurden sie zum Opfer: Sie waren selbst als Mädchen sexuell mißbraucht worden, sie hatten als Frauen ein hohes Maß an Männergewalt hinnehmen müssen, sie mißbrauchten ihre Töchter und Söhne als Verlängerung von sich selbst, in einem Versuch, sich selbst für die erlittene Gewalt zu strafen. (Mary-Claire Mason 1990) In diesen Erklärungsversuchen waren die Opfer nicht mehr mit eigenen Verletzungen und Rechten vertreten, sondern nur noch exemplarisch. In den Texten, die Michele Elliott in diesem Band veröffentlichte, traf ich auf eine Verbindung dieser beiden Perspektiven, die es mir ermöglichte, zu lesen und nachzudenken, ohne ständig gegen „Ja, aber&quot;-Impulse in mir ankämpfen zu müssen. (Auch auf Claudia Heynes Veröffentlichung 1993 konnte ich nur mit einem „Ja, aber&hellip;&quot; reagieren, denn hier wurden die vorgestellten Forschungsergebnisse immer wieder mit dem unterschwelligen, verallgemeinerten Vorwurf versehen, Feministinnen hätten Gewalt von Frauen verschwiegen bzw. würden sie teilweise sogar gutheißen, obwohl die von ihr zitierte Literatur überwiegend von feministischen Autorinnen stammt.) Der Blick, der hier auf Frauen in der Position der Täterinnen gerichtet wurde, erschien mir stimmig.</description>
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          <title>Opfermodus und Kampfmodus</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/opfermodus-kampfmodus/</link>
          <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 21:23:15 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/opfermodus-kampfmodus/</guid>
          <description><h2 id="der-opfer-überlebensmodus">Der Opfer-Überlebensmodus</h2>
<p>In diesem Überlebensmodus fordert das Opfergefühl der Mutter, welches aus ihrem Trauma und ihrer gespaltenen Psyche heraus entstanden ist, von jedem Menschen, sie zu retten, ihr zu dienen, sein Leben für sie aufzugeben. Für diese Art Mutter ist es unabdingbar, dass sich ihr Kind für ihre Sehnsüchte und Wünsche opfert. Die Mutter akzeptiert das Kind nur, wenn sie von seiner Hilflosigkeit und Unterwürfigkeit profitieren kann. Das Kind ist gewollt, nicht um seiner selbst willen, sondern um etwas für seine Mutter zu tun.</p></description>
        </item>
            
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          <title>The Conspiracy of Silence</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/the-conspiracy-of-silence/</link>
          <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 21:23:42 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/the-conspiracy-of-silence/</guid>
          <description><p>Because the conspiracy of silence most often follows the trauma, it is the most prevalent and effective mechanism for the transmission of trauma on all dimensions. Both intrapsychically and interpersonally protective, silence is profoundly destructive, for it attests to the person’s, family’s, society’s, community’s, nation’s and international community’s inability to integrate (and constructively respond to) the trauma.</p>
<p>[…]</p>
<p>When done optimally, justice processes can lead societies to begin to dissipate the conspiracy of silence and heal the detrimental effects for both victim/survivors and society as a whole.</p></description>
        </item>
            
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          <title>Die Vorrangstellung menschlicher Präsenz</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/menschliche-praesenz/</link>
          <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 05:49:59 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/menschliche-praesenz/</guid>
          <description>Ich will mit dem Wichtigsten anfangen, was ich zu sagen habe: Das Wesen der Arbeit mit einem anderen Menschen ist, als lebendiges Wesen da zu sein. Und das ist ein Glück, denn wenn wir klug sein müssten, oder gut, oder reif, oder weise – dann hätten wir wahrscheinlich ein Problem. Aber darauf kommt es nicht an. Worauf es ankommt, ist, ein Mensch mit einem anderen Menschen zu sein. Das andere Wesen da drinnen zu erkennen. Selbst wenn es eine Katze ist oder ein Vogel – wenn du versuchst, einem verletzten Vogel zu helfen, dann musst du zuerst wissen, dass da jemand drinnen ist, und dass du warten musst, bis diese „Person“, dieses Wesen da drinnen, mit dir in Kontakt kommt. Das scheint mir das Wichtigste zu sein.</description>
        </item>
            
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          <title>Eine einfache Mitteilung (1859)</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/eine-einfache-mitteilung/</link>
          <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 05:46:10 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/eine-einfache-mitteilung/</guid>
          <description>Wenn wir beabsichtigen, einen Menschen zu einer bestimmten Stelle hin zu führen, müssen wir uns zunächst bemühen, ihn dort anzutreffen, wo er sich befindet und dort anzufangen. Jeder, der dies nicht kann, unterliegt einer Selbsttäuschung, wenn er meint, anderen helfen zu können. Wenn ich wirklich einem anderen helfen will, muss ich mehr verstehen als er, aber zuerst muss ich begreifen, was er verstanden hat. Falls mir dies nicht gelingt, wird mein Mehr-Verständnis für ihn keine Hilfe sein. Würde ich trotzdem mein Mehr-Verständnis durchsetzen, dürfte dies wohl in meiner Eitelkeit begründet sein. Ich möchte meine Unterstützung durch seine Bewunderung ersetzen. Aber jede wahre Kunst der Hilfe muss mit einer Erniedrigung anfangen.</description>
        </item>
            
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          <title>Babys mit unerwünschtem Geschlecht werden zu Erwachsenen mit unerwünschtem Geschlecht</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/babys-mit-unerwuenschtem-geschlecht/</link>
          <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 12:25:00 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/babys-mit-unerwuenschtem-geschlecht/</guid>
          <description>Sind wir als Baby mit dem &ldquo;unerwünschten Geschlecht&rdquo; zur Welt gekommen, so fühlen wir uns nicht gut, weil wir kein Urvertrauen entwickeln konnten. Unser Selbstbild und unser Selbstbewusstsein, das Gefühl, zu etwas berechtigt zu sein oder nicht sind davon betroffen. Daraus erwächst eine generelle Unzufriedenheit mit unserer eigenen Lebensqualität. Diese Themen gehören zu den wichtigsten Erfahrungsbereichen unseres Lebens. Wenn wir das unerwünschte Geschlecht haben, ist es möglich, dass wir unser Leben mit dem unterschwelligen Gefühl leben, dass etwas an uns für immer verkehrt ist. Ein Leben voller Unzulänglichkeit, Scham und Unsicherheit kann die Folge sein. Auch aus diesem Grund können Babys schreien.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Prenatal and Perinatal Somatics: Eight Practice Principles and New Horizons for Integrating Earliest Trauma</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/prenatal-somatics/</link>
          <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:40:39 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/prenatal-somatics/</guid>
          <description>Healing from earliest trauma as an adult is a journey of exploration,
discovery, and deep process because it is a foray into implicit somatic
memories, often with little cognitive story. Each step is a felt-sense experience; our memories lie in our bodies, and are formed before language comes online. Memories may also emerge from our early childhood, family dynamics, adolescence, and adulthood. We can traverse the earliest territory relatively easily if we have a map and a facilitator. Even still, it may be hard work for a traveler in those lands, as each layer may have a feeling of survival based on the conditions of the time. I hope this paper will help the enthusiastic traveler in healing begin finding their way thoughtfully and expediently. […]</description>
        </item>
            
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          <title>Zur Bindungsanalyse</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/bindungsanalyse/</link>
          <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 17:40:53 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/bindungsanalyse/</guid>
          <description>Die ungarischen Psychoanalytiker György Hidas und Jenö Raffai haben mit ihrer Methode der Bindungsanalyse eine primäre Ebene menschlicher Bezogenheit erschlossen. Am Anfang stand die Entdeckung der Dimension der vorgeburtlichen Beziehung in der Lehranalyse von Jenö Raffai bei György Hidas, die über viele Jahre lief. In dieser Zeit arbeitete Raffai als Psychologe an einer psychiatrischen Klinik mit psychotischen Jugendlichen und entdeckte in seiner therapeutischen Arbeit deren elementaren Wunsch nach einer Rückkehr in den Mutterleib, der sich in der therapeutischen Beziehung als Wunsch einer Aufnahme in den Leib des Therapeuten manifestierte, um durch eine neue Geburt die erste nur mangelhafte und unvollständige Geburt zu vervollständigen.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Transitioning From a Trauma-Based To A Trauma-Informed Society</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/transitioning-to-a-trauma-informed-society/</link>
          <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 06:27:07 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/transitioning-to-a-trauma-informed-society/</guid>
          <description>From the very beginning of life — even in the womb — safe, stable, attuned, connected relationships that are nurturing are critical. There are studies that are very clear that when moms are experiencing a lot of stress or there’s stress in the environment during pregnancy, it starts to impact the nervous system and the development of the child. Certainly, in the very beginning of life, that need for attunement to even map our tenth cranial nerve, which regulates so much of the body’s nervous system, starts to be impacted.</description>
        </item>
            
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          <title>Ubuntu: The Indigenous Ethos of Restorative Justice</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/ubuntu/</link>
          <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:22:15 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/ubuntu/</guid>
          <description><p>Because European colonialists saw no jails, police, lawyers, judges, or courts in African indigenous societies, they mistakenly concluded these cultures had no way to address social conflict and wrongdoing. […]</p>
<p>In Western culture, we are socialized to believe that the desire to inflict counterviolence upon or retaliate against someone who has hurt us or a loved one is innate and that justice has always been done and will always be done in this way. In fact, far from universal or natural, this adversarial vision of justice is a relatively recent cultural and historical construction, arising around AD 1200 with the dawning of the nation-state and racial capitalism.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Triggerwarnungen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/triggerwarnungen/</link>
          <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 09:41:05 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/triggerwarnungen/</guid>
          <description>Triggerwarnungen tauchten erstmals Anfang der 2000er Jahre auf feministischen Websites auf, um die Leserinnen vor heiklen Themen wie sexuellen Ubergriffen, Kindesmissbrauch und Selbstmord zu warnen. Das veranlasste Studierende in amerikanischen Eliteinstitutionen, solche Warnungen auch für den Unterricht zu fordern. Das Oberlin College war das erste amerikanische College, das 2014 Richtlinien für Triggerwarnungen als Teil seines Leitfadens für den Umgang mit sexuellen Übergriffen erstellte. Den Lehrkräften wurde geraten, »Trigger zu erkennen, unnötige Trigger zu vermeiden und Triggerwarnungen zu geben«. Oberlin gab die Richtlinie allerdings bald wieder auf, da die Liste potenzieller Trigger endlos zu werden drohte (Gersen, 2021; Übersetzung M-S.L.). Seit 2020 finden sich auch in Deutschland vermehrt Triggerwarnungen im Kunst- und Medienbereich: »Dieser Text enthält explizite Darstellungen psychischer und physischer Gewalt. Die Inhalte können auf Leser:innen belastend oder retraumatisierend wirken.«</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Wenn Nähe verschwindet: Fehlende Objektkonstanz bei Traumatisierungen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/fehlende-objektkonstanz/</link>
          <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 02:07:40 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/fehlende-objektkonstanz/</guid>
          <description><p>Ein zentrales Thema für viele traumatisierte Menschen ist die fehlende Objektkonstanz. Unter „Objektkonstanz&quot; versteht man die Fähigkeit, eine innere Verbindung zu wichtigen Menschen aufrechtzuerhalten auch dann, wenn diese gerade nicht anwesend sind.</p>
<p>In einer sicheren Bindung während Kindheit entwickelt sich die Gewissheit: „Mama oder Papa sind noch da, auch wenn sie gerade nicht sichtbar sind. Sie lieben mich auch dann, wenn sie nicht direkt bei mir sind.&quot; Die Bindung kann also aufrecht erhalten werden, auch wenn die Eltern vorübergehend abwesend sind. Das Kind ist in der Lage, alleine zu sein, ohne sich einsam zu fühlen und Angst zu bekommen.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Violence as Disease</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/violence-as-disease/</link>
          <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 00:46:24 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/violence-as-disease/</guid>
          <description><p>&ldquo;Violence is often described as a social issue, a moral failing, or an innate human instinct. But in fact, argues Dr. Gary Slutkin, violence is a contagion that infects a society like a disease.</p>
<p>This isn’t a metaphor. In THE END OF VIOLENCE, Dr. Slutkin draws on the expertise gleaned from 40+ years on the frontlines fighting deadly epidemics to reveal that violence operates according to the same predictable logic as every other contagious disease, initially infecting a small number of carriers then spreading from host to host. When a shooting occurs in a neighborhood, it’s not just a tragic event — it’s patient zero in an outbreak.&rdquo;</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Attention Deficit Hyperactivity Disorder and Childhood Sexual Abuse</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/adhd-and-childhood-abuse/</link>
          <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 08:49:13 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/adhd-and-childhood-abuse/</guid>
          <description><p>Attention deficit disorder with hyperactivity (ADHD) and post traumatic stress disorder (PTSD) are the most commonly diagnosed disorders in sexually abused children from the ages of 3-12. […]</p>
<p>It is important to understand that when children are exposed to a traumatic event, in most cases, it results in a persistent disturbance in conduct, emotion, and cognition. Children with PTSD present with a combination of problems such as: impulsivity, distractibility, attention problems, emotional numbing, social avoidance, school failure, and regressed or delayed development. Yet these symptoms are also common in children suffering from ADHD. So without a full account of the child’s history, ADHD is often the most common diagnosis. […]</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Dem Leben entfremdet</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/dem-leben-entfremdet/</link>
          <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 14:59:42 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/dem-leben-entfremdet/</guid>
          <description>Denken wir aber ohne Mitgefühl, dann leben wir in einer Scheinwelt aus Abstraktionen, die Kampf und Konkurrenz zu den Triebkräften unserer Existenz machen. In dieser Welt der Abstraktionen dominiert die Gewalt. In ihr kann nur überleben, wer andere unterwirft oder vernichtet. Diese Vorstellung eines Lebens ohne Mitgefühl ist auf Feinde angewiesen. Ja, wir beginnen uns selbst durch das Feindbild, das wir heraufbeschwören, zu definieren. Indem das abstrakte Denken – also das Kognitive – das Empathische in uns ersetzt, entfernen wir uns immer mehr von jeder unmittelbar gefühlten Wirklichkeit. Wir wenden uns dem Untergang zu.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Scham und Schuld bei Eltern</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/scham-und-schuld-bei-eltern/</link>
          <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 15:25:17 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/scham-und-schuld-bei-eltern/</guid>
          <description>Für Eltern mit eigener Missbrauchsvorgeschichte ist Elternschaft eine besondere Herausforderung, zwei Beispiele dafür folgen. Einer meiner Klienten begann mit mir zu arbeiten, nachdem er bei den staatlichen Behörden wegen Misshandlung seines zweijährigen Sohnes angezeigt wurde. Er sagte mir, wenn sein Zweijähriger „Nein!&quot; sagte, sähe er ihn als einen Riesen, der über ihn ragte, bereit, ihn zu schlagen, und er empfände dann schreckliche Angst und Scham. Er sagte auch, hätte er gewusst, dass es Hilfe gibt, wäre er früher gekommen. Er war ein sehr furchterregend aussehender Kerl, der sich entsprechend kleidete, um die Leute fernzuhalten. Unter seinem beängstigenden Außeren befand sich ein verängstigtes, beschämtes Kind, das um sich schlug, um weiteren Missbrauch zu verhindern und ein gewisses Maß an Kontrolle zu spüren.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Zur Psychodynamik der Scham</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/zur-psychodynamik-der-scham/</link>
          <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 23:21:13 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/zur-psychodynamik-der-scham/</guid>
          <description>Scham und Schuld sind entsprechend der bisherigen fachlichen Äußerungen sehr komplexe, seelisch belastende Gefühlsqualitäten, die regelhaft bei Psychotraumapatienten auftreten. Diese Gefühlsqualitäten werden häufig durch grenzüberschreitende Gewalt in spezifischen traumatisierenden Interaktionsstrukturen in das Traumaopfer eingepflanzt und chronifizieren sich im Laufe vieler Jahre. Ohne eine Bewusstmachung im Rahmen einer Psychotherapie oder stark divergenter Lebensumstände sind diese Prozesse schwer veränderbar. Scham und Schuld haben sowohl einen klaren Opfer- als auch einen geprägten Täter-Opfer-Aspekt. Der erstere, der Opfermodus, ist im Grunde ein tragischer, isolierter, manchmal magischer Eigenbezug des emotional bloßgestellten, beschämten und beschuldigten Individuums, welches sich nicht gegen infame, verdrehte Darstellungen der Täterpersonen wehren kann.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Making It All Up</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/making-it-all-up/</link>
          <pubDate>Mon, 26 May 2025 18:59:07 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/making-it-all-up/</guid>
          <description>As we have discussed, individuals who have experienced severe and repeated trauma typically struggle with a range of serious physical and emotional symptoms. Some of these symptoms include feeling chronically on edge, chronically numb and flat, or alternating between the two; feeling like previously experienced traumas are happening again in the present (re-experiencing emotions and/or sensations); spacing out or detaching from reality; difficulties with thinking or attention; unusual sensory experiences; and physical experiences like pain, difficulty breathing, digestive problems, or sexual problems. Those who are not knowledgeable about complex trauma may conclude that such a severe and varied constellation of symptoms must be inexplicable, unrelated, exaggerated, or even completely made up. Many patients with trauma-related disorders (TRDs) have spent years hearing and believing such messages from health care providers and possibly friends and family. This often leaves them in a state of confusion and distress in which they may belittle and disrespect themselves and their experiences. They may feel they are &ldquo;making it all up,&rdquo; are &ldquo;too sensitive&rdquo; or maybe are even &ldquo;crazy.&rdquo; Therapists working with chronically traumatized individuals must have a coherent theoretical framework for understanding these symptoms in order to educate their patients and to guide their response to what can seem like a baffling level of wide-ranging problems.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Recapitulation Styles</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/recapitulation-styles/</link>
          <pubDate>Wed, 14 May 2025 18:50:51 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/recapitulation-styles/</guid>
          <description>The term <strong>recapitulation</strong>, in the context of pre and perinatal psychology, refers to ways of coping with stressful situations that stimulate unresolved prenatal and birth trauma. Recapitulation styles are the unconscious behavioural patterns that come from our attempts to manage this stress (ie. the inappropriate behaviours associated with our Super Conductive Survival Systems). Our recapitulation styles will be shaped by many factors, including how we dealt with the original stress or trauma. For example, if our experience of birth was that we nearly died but managed to survive by keeping going, we may recapitulate that, later in life, by feeling that we have to keep going, when we feel pressured. That might serve us well in many ways, but it may mean that we don&rsquo;t allow ourselves time to rest and build our resources. We do not even know that this is possible. It is as if we have a blind spot: a gap in our neurology. Underlying this behaviour there is an unconscious motivator which is the fear that &lsquo;if I stop, I will die&rsquo;.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Evas Erwachen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/evas-erwachen/</link>
          <pubDate>Thu, 08 May 2025 02:18:14 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/evas-erwachen/</guid>
          <description><p>Menschen, die zu »Hitlers willigen Vollstreckern« wurden, hatten sehr frühe Rechnungen zu begleichen, weil sie auf die im Säuglings- und Kindesalter erfahrene Gewalt nie adäquat reagieren durften. Nicht der Freudsche »Todestrieb«, sondern die sehr früh unterdrückten emotionalen Reaktionen bildeten das latent destruktive Potential.</p>
<p>[…]</p>
<p>Denn hinter den Fakten, die sie mitzuteilen versuchte, verbarg sich das Leiden des kleinen Mädchens, das noch gar nicht sprechen kann, das ganz auf das Verständnis der Erwachsenen angewiesen ist und allein gelassen wird. So hat Isabelle zwar den Schock gespürt, aber die ganze Dimension dieses Erlebnisses blieb ihr selbst verborgen, solange sie um jeden Preis ihre Liebe zum Vater erhalten wollte.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>From Pain to Violence</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/from-pain-to-violence/</link>
          <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 23:38:56 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/from-pain-to-violence/</guid>
          <description><p>What has become apparent is that, for violence to take place, there must be a cognitive process of dehumanisation of the ‘other’ backed up by the narcissistic rage of the traumatised self, in addition to the neurophysiological manifestations of a disrupted attachment system.</p>
<p>[…]</p>
<p>No one truly interested in both understanding human violence and reducing its prevalence can now afford to ignore these studies and their conclusions. Violence is not an innate biological instinct: it is the manifestation of both our disrupted attachment bonds and our shattered self.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die Retter-Übertragung</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-retter-uebertragung/</link>
          <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 19:53:54 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-retter-uebertragung/</guid>
          <description><p>Die Retter-Übertragung enthält alle illusionäre Hoffnung auf damalige Retter und deren Versagen.</p>
<p>Wird das „Kind&quot; „nachholend&quot; gerettet statt als Kind-Repräsentanz im Damals verstanden, kann sich rasch eine maligne Regression entwickeln: Immer mehr Rettung und Außenstrukturierung führen in einen Prozess, der dieses innere Kind zum Kampfplatz nachholender Wiedergutmachung und therapeutischer Erschöpfung macht. In solchen Fällen wird die bereits erarbeitete Kompensation langfristig zerstört, werden frühere kindliche Lösungsmuster erneut einen breiten Raum einnehmen, die unbewusst agierte Hilflosigkeit wird zur Überlebensposition - in der endlosen Hoffnung auf Erlösung. Der Prozess „steht&quot; über einer unstillbaren Sehnsucht nach Übertragungsbefriedigung.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>The Evolution of the Psyche and Society</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/emotional-life-of-nations/</link>
          <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 20:56:28 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/emotional-life-of-nations/</guid>
          <description>Since the further back in history one goes the lower the level of childrearing, it follows that children in the past grew up in houses of horrors that were like those of dissociated personalities of today. Psychiatric studies have shown that there is a direct correlation between elevated levels of dissociative symptoms—separate alters, depersonalization, derealization — and the amount of early physical, sexual and emotional abuse. That the average person before the modern period walked streets full of spirits, demons, gods and other alters is evidence of the dissociation that resulted from their routine abuse and neglect as children. Historical evolution of the psyche, therefore, is the slow, uneven process of integrating fragmented selves into the unified self that is the goal of modern upbringing.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Selbstmordgefährdung</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/selbstmordgef%C3%A4hrdung/</link>
          <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 17:49:13 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/selbstmordgef%C3%A4hrdung/</guid>
          <description><p>Wir können heute aufgrund empirischer Untersuchungen sagen, dass die Selbstmordinszenierung in ihrer jeweiligen Ausgestaltung dem Ablauf der Geburt folgt. Wenn eine Geburt mit gewaltsamen Beeinträchtigungen verbunden war, dann wird der Tod durch gewalttätige Mittel, wie Sich-vor-den-Zug-Werfen oder Erschießen, gesucht, wenn aber die Geburt durch eine narkotische Betäubung bestimmt war, dann wird der Tod eher durch bewußtseinslähmende Mittel wie Schlaftabletten o.ä. angestrebt.</p>
<p>Immer wieder wird in der Literatur der Wunsch des Suizidenten betont, sich wieder mit dem mütterlichen Urwesen zu vereinigen, was nur über eine geburtsregressive Rückkehr in die pränatale Welt möglich erscheint. Insofern sind die Suizidinszenierungen entgleiste Wiedervereinigungs- und Wiedergeburtsbemühungen, um sich in einer ausweglosen Lebenssituation zu erneuern. Dieses Gefühl der Ausweglosigkeit kann wiederum eine Wurzel in einer pränatalen oder perinatalen Schädigung haben.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Psychology for the Future Lessons from Modern Consciousness Research</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/psychology-for-the-future-lessons/</link>
          <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 13:57:54 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/psychology-for-the-future-lessons/</guid>
          <description><p>The objective of this paper is to summarize my experiences and observations concerning the nature of the human psyche in health and disease that I have amassed during more than fifty years of research of non-ordinary states of consciousness.</p>
<p>[…]</p>
<p>It is hard to imagine that Western academic circles will continue indefinitely ignoring, censoring, and misinterpreting all the extraordinary evidence that has in the past been amassed in the study of various forms of holotropic states of consciousness. Sooner or later, they will have to face the challenge of the new data and accept their far-reaching theoretical and practical implications. I firmly believe that in not too distant future the old materialistic world view will be replaced by a new comprehensive vision of reality, which will integrate modern science with spirituality and Western pragmatism with ancient wisdom. I have no doubt that it will include as an important element the new revolutionary understanding of consciousness, human nature, and the nature of reality that has emerged from the study of holotropic states.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Perinatal Roots of Violence</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/perinatal-roots-of-violence/</link>
          <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 13:56:15 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/perinatal-roots-of-violence/</guid>
          <description>There is no doubt that traumatic experiences and frustration of basic needs in childhood and infancy represent an important source of ‘malignant aggression’. However, in the last several decades, psychedelic research and deep experiential psychotherapies have revealed additional significant roots of violence in deep recesses of the psyche that lie beyond postnatal biography. Thus feelings of vital threat, pain, and suffocation experienced for many hours during the passage through the birth canal generate enormous amounts of murderous aggression that remains repressed and stored in the organism. As Sigmund Freud pointed out in his book Mourning and Melancholia, repressed aggression turns into depression and self-destructive impulses. Perinatal energies and emotions thus by their very nature represent a mixture of murderous and suicidal drives.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Überlegungen zur Psychodynamik von Verschwörungstheorien</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/verschwoerungstheorien/</link>
          <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/verschwoerungstheorien/</guid>
          <description><p>[…]</p>
<p>Das bisher übliche mehr oder wenig deskriptive Beschreiben der Verschwörungstheorien ist eben unzureichend und angesichts der gesellschaftspolitischen Bedeutung der Thematik auch problematisch, entspricht aber der im akademischen Bereich immer noch selbstverständlichen Ausblendung der pränatalpsychologischen und psychohistorischen Dimension unserer Lebenswirklichkeit.</p>
<p>Dabei wird die politische Dimension der Unterbewertung der primären Kindheitsbedingungen für die Friedensfähigkeit einer Gesellschaftund eben die Resistenz gegenüber der emotionalen Erleichterung durch Verschwörungstheorien m. E. massiv unterschätzt. So bin ich überzeugt, dass die blinde Überzeugung, dass die Eliten „die Menschheit unterdrücken wollen“ und sie den Menschen irgendwie bösartig schaden wollen (Beuth u.a. 2020), mit Traumatisierungen und Überforderungen am Lebensanfang zusammenhängt.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Vielleicht ist die Geburt unausweichlich in unserem Gefühl zu eng mit dem Tod verbunden</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/geburtstrauma/</link>
          <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/geburtstrauma/</guid>
          <description><p>[…]</p>
<p>Ich habe diese englische Hebamme so ausführlich zitiert, weil ich ihren Aufsatz, der 1924 in der »Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse« erschien, für ein Dokument menschlicher Einfühlung und mutiger Wahrhaftigkeit halte. Der Artikel schildert zum einen die erschreckende Uneinfühlsamkeit im Umgang mit dem Neugeborenen in der damaligen Zeit und gibt gleichzeitig auch eine Fülle von Anregungen, die in der modernen Geburtsbewegung inzwischen umgesetzt sind. Dorothy Garley hat durch ihre Worte das Tabu gebrochen, wahrhaftig und öffentlich über die Notseite der Geburt und des Geborenwerdens zu sprechen. Wir wissen, dass auch unter den Psychoanalytikern nur ganz wenige die Kraft und den Willen hatten, hier offen zu sein. Eine davon ist Phyllis Greenacre, die in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts Artikel über die lebensgeschichtliche Bedeutung der Geburtsangst schrieb, doch ahnungsvoll bemerkte:</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Sind wir nicht alle ein bisschen borderline?</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-borderline/</link>
          <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 14:24:06 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-borderline/</guid>
          <description><p>Sind wir nicht alle ein bisschen borderline?</p>
<p>Borderline stellt heute, zwar in verschiedenen Ausprägungsgraden, aber dennoch ein überdurchschnittlich häufig anzutreffendes Beschwerdebild dar. Aus diesem Grund kann man die Borderline-Persönlichkeitsstörung durchaus als ein gesellschaftliches Problem betrachten.</p>
<p>Hierzu schreiben Jerold J. Kreisman und Hal Straus in ihrem Buch »Ich hasse dich, verlass mich nicht«: „Wie die Welt der Borderline-Persönlichkeit ist auch die unsrige eine Welt großer Widersprüche. Wir glauben angeblich an den Frieden, dennoch sind unsere Straßen, die Kinofilme, das Fernsehen und der Sport voll mit Aggressionen und Gewalttaten. [&hellip;] Selbstbewusstes Vorgehen und Tatkraft werden gefördert, Nachdenken und Selbstbeobachtung dagegen mit Schwäche und Unfähigkeit gleichgesetzt. [&hellip;] Dabei verlassen wir uns auf unsere Sehnsucht nach der Zeit, als alles noch einfach war, nach unserer eigenen Kindheit.&quot;</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Mit zerbrochenen Flügeln</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/mit-zerbrochenen-fluegeln/</link>
          <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 13:28:53 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/mit-zerbrochenen-fluegeln/</guid>
          <description>JEDES Leugnen der emotionalen Realität eines Kindes, das heißt jeder Zwang, jede Nötigung, Druck oder Motivation der Distanzierung vom eigenen Gefühl, ist emotionale Misshandlung. Dazu zählt jede Äußerung von Bezugspersonen, die das Kind dahin nötigen, eigene Empfindungen in Frage zu stellen, sich von ihnen zu distanzieren oder sie sogar als Belastung für andere wahrzunehmen. In diesem Zusammenhang müssen auch einige typische emotional misshandelnde Äußerungen, die sich ähnlich wie der Klaps oder die Ohrfeige, als „normal“ und sogar „hilfreich“ in der Erziehung etabliert haben, kritisch hinterfragt werden.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Demons typically make their worst stink right before they are vanquished.</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/mind-parasites/</link>
          <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 12:46:59 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/mind-parasites/</guid>
          <description>It should get our attention that every person or group of people that have discovered what the Native American people called wetiko unanimously consider it to be the most important topic - there’s not even any competition - to understand in our world today. To give one example: Carlos Castaneda’s Don Juan refers to wetiko (though by a different name) as &ldquo;the topic of all topics.&rdquo; Called by many different names throughout history, the spirit of wetiko renders every other issue secondary, for wetiko is the over-arching umbrella that contains, subsumes, informs and underlies every form of self-and-other destruction that our species is acting out in our world. If we don’t come to terms with what wetiko - which can be conceived of as a virus of the mind - is revealing to us, nothing else will matter, as there will be no more human species. Wetiko inspires the darkest evil imaginable while, at the same time, potentially helps us to wake up to our true nature as creative beings. How wetiko winds up actually manifesting depends upon whether we recognize it as the on-going revelation that it is - it is showing us something about ourselves that is of supreme importance for us to know.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>The Trauma Virus</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/the-invisible-epidemic/</link>
          <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 12:21:42 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/the-invisible-epidemic/</guid>
          <description><p>I wrote this book to sound the alarm about trauma. Trauma is way too prevalent, harmful, contagious, and often invisible — just like a virus. And if we keep ignoring that fact and allowing trauma to remain hidden, I wouldn’t bet on our ever defeating it.</p>
<p>The Trauma Virus</p>
<p>I probably use this analogy the most, and it’s certainly germane at the time I’m writing this book. I’ve been thinking of trauma as an epidemic for years now, but recently the Covid-19 pandemic has hit home everywhere, and I’ve started considering trauma as being like a virus that also leaves far too many people dead and suffering aftereffects in its wake. As with Covid, you can’t see trauma itself; you just see it at work—silently but maliciously. As it harms one person, it replicates and jumps to another; then it spreads to another and often back again. Unfortunately, there aren’t vaccine trials for trauma, and early testing for trauma is woefully lacking. And until we employ all of the tools at our disposal and finally face the threat of the trauma virus, not only will our happiness and well-being remain threatened but also our survival.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die Familiendynamik von Borderline-Patienten ist eine spezifische.</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-familiendynamik-von-borderline-patienten/</link>
          <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 12:47:18 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-familiendynamik-von-borderline-patienten/</guid>
          <description><p>Die Familiendynamik von Borderline-Patienten ist eine spezifische.</p>
<p>Die Mutter und die Primärgruppe verhalten sich dem Kind gegenüber wechselhaft; häufig werden isoliert schulische Leistungen beachtet. Ein beständiges Gefühl von Geborgenheit wird dem Kind nicht vermittelt. Einzelne Bezugspersonen jenseits der Familiengruppe können dem Kind beschränkt das Gefühl von Geborgenheit geben. Das Kind als wertvolles, zu respektierendes Wesen im eigenen Recht mit Gefühlen und Ängsten wird nicht ernst genommen.</p>
<p>Es besteht kein Interesse am Kind, und mit dem Kind selbst wird in diesen Familien nicht gesprochen, sondern nur über das Kind; wie es sich benimmt, ob es gehorcht, ob es die verlangten Leistungen bringt oder nicht. Kreative Phantasien, Gedanken, Spiele, die nicht zweckvoll scheinen, aber ein spielerisches Entwickeln von Identität beinhalten würden, werden nicht gestattet. Das gefühlsmäßige Klima in Borderline-Familien ist in der Regel durch symbiotische Atmosphäre und abruptes Verlassenwerden bestimmt, durch Langeweile und auch Kälte.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>the child’s behaviour can frighten the parent, or make him angry</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/child-behaviour-can-frighten-the-parent/</link>
          <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 00:23:00 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/child-behaviour-can-frighten-the-parent/</guid>
          <description><p>If the parent’s mentalizing ability is underdeveloped as a consequence of their own traumatic experiences, the child’s behaviour can frighten the parent, or make him angry. If a parent has been physically or sexually abused himself, the inner world of the child may bring up old memories of the parent’s own traumas.</p>
<p>For example, a child who is angry with his parent because he wants candy and the parent said ‘no’ might say: ‘I hate you.’ For the parent, this can bring up memories of being abused and humiliated in childhood, which can be so overwhelming that the parent’s stress level takes him out of his Window of Tolerance.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Verstehen heißt Hilfe anbieten</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/verstehen-heisst-hilfe-anbieten/</link>
          <pubDate>Thu, 26 Dec 2024 17:01:28 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/verstehen-heisst-hilfe-anbieten/</guid>
          <description>Sich mit Fällen von Kindesmißhandlung, den Opfern und den Tätern zu beschäftigen, löst intensive Gefühle aus, bzw. wegen der Entsetzlichkeit der oft grausigen Geschehen eine enorme Abwehr. Wir sehen unsere Aufgabe darin, dem Täter und damit der durch ihn betroffenen Gesellschaft gerecht zu werden. Bei diesem Vorhaben fanden wir gerade große Hilfe bei Justizbehörden, die die Unmöglichkeit eines Schuld-und-Sühneprinzips am konkreten Fall erleben, die aber theoretisch und praktisch in der Frage, was statt dessen zu tun sei, alleingelassen werden.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die latente passiv-aggressive Kollaboration des Staates</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/kollaboration-des-staates/</link>
          <pubDate>Thu, 26 Dec 2024 13:13:58 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/kollaboration-des-staates/</guid>
          <description>Anscheinend aber ist die gruppendynamische Durchleuchtung von Familienprozessen immer noch tabuisiert. Dies drückt sich auch aus in der viel zu geringen Einrichtung von Elterngruppen in Schulen und Kindergärten und in der Individualisierung von Konflikten, d.h., es wird nur von Problemkindern, verhaltensgestörten Kindern und von minimal brain damage gesprochen. Erschreckend klar wird diese Dynamik an einer amerikanischen Untersuchung, die experimentell Aggression in der Öffentlichkeit untersuchte (SHOTLAND/STRAW, 1976). Die Ergebnisse waren so, daß bei öffentlich zu beobachtender Aggression in 60% der Fälle Nachbarn einschritten, wenn sie meinten, daß sich dort zwei fremde Personen stritten. Wurde die Vermutung nahegelegt, daß sich dort Familienangehörige stritten, griffen nur 19% ein.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Kindesmißhandler waren einmal selbst mißhandelte Kinder</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/sie-waren-selbst-kinder/</link>
          <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 16:24:59 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/sie-waren-selbst-kinder/</guid>
          <description><p>Vorwort</p>
<p>Kindesmord durch eigene Eltern sollte ursprünglich der Titel dieses Bandes sein, um den Aufrufcharakter unverkennbar allen Lesern zu übermitteln. Jenseits aller Psychologie sind die Autoren schlechthin ergriffen von der Tatsache, daß - wie in diesem Band beschrieben - ein sieben Jahre altes Mädchen von der eigenen Mutter nachts aus dem Fenster gestoßen wird. Es klammert sich mit seinen Händchen noch am Fenstersims mit bittenden Worten fest, doch die Mutter löst Finger um Finger, bis das Kind in die Tiefe stürzt, wo es dann zerschmettert liegen bleibt.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Vom Opfer zum Täter</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/vom-opfer-zum-taeter/</link>
          <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 01:55:29 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/vom-opfer-zum-taeter/</guid>
          <description>Um aus dem „Zyklus der Gewalt“ herauszufinden und die Rückfallwahrscheinlichkeit traumatisierter Gewalttäter entscheidend zu verringern, ist eine forensische Traumatherapie als „kausale Psychotherapie” erforderlich, die den „Vulkan“ der traumatischen Erinnerungen zum Erlöschen bringt. Bei einer bloßen Symptombehandlung hingegen bleibt dieser Vulkan erhalten, und jede weitere Eruption bringt die Gefahr einer Tatwiederholung mit sich. In Umkehr der ürsprünglichen Täter-Opfer-Beziehung sucht sich das frühere Opfer von seiner traumatischen Erfahrung zu „befreien“, indem es andere Menschen gewaltsam in seine einstige Lage versetzt. […]</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Wenn sie nicht hinschauen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wenn-sie-nicht-hinschauen/</link>
          <pubDate>Sun, 15 Dec 2024 21:41:14 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wenn-sie-nicht-hinschauen/</guid>
          <description>Das Wichtigste ist zunächst einmal, dass Eltern ihre Kinder mit allem, was sie zeigen, ernst nehmen. Und zwar uneingeschränkt. Kein Kind oder Jugendlicher verhält sich willentlich auffällig. Viele Eltern fühlen sich persönlich beleidigt oder angegangen, wenn ihre Kinder ausbrechen oder sich einer Gruppe anschließen, deren Ideale häufig konträr zum Elternhaus sind. Wenn Eltern begreifen, dass ihre Kinder re-agieren und nicht nur agieren, erfolgt bei ihnen ein Richtungswechsel hin zu ihrer eigenen Person und Geschichte. Und dann können sie sich entscheiden, zu schauen, was denn aus ihrer Geschichte vielleicht so belastend ist, dass es bis zu ihrem Kind gelangt und dort weiter wirksam ist. Viele Erwachsenen wollen vielleicht gar nicht für sich hinschauen, sie haben Angst, dass Altes hochkommt, meinen, sie hätten mit etwas abgeschlossen usw.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Trigger-Warnungen: Zur Politisierung eines traumatherapeutischen Konzepts</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/trigger-warnungen/</link>
          <pubDate>Sun, 15 Dec 2024 21:37:56 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/trigger-warnungen/</guid>
          <description>In welchen auch subtilen Formen sich Herrschaft und Gewalt zeigen, wie sich verschiedene Ebenen von Ungleichheit überlagern, wie alle Beteiligten in sie verstrickt sind, sie jede Faser unseres Körpers durchziehen und wie gesellschaftliche Widersprüche noch die Widerstandsformen durchwirken, lässt sich nur analysieren in einem kritischen Sicheinlassen auf die Abgründe gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Beziehungen und Konflikte, eine Auseinandersetzung, die für alle Seiten schmerzlich ist. Schmerzlich ist sie aber meist für die sozial Schwächeren und von Gewalt Betroffenen in besonderem Maße, ein Dilemma, das sich nicht auflösen lässt. […]</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>A 35-Year Follow-up of the Harvard Mastery of Stress Study</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/mastery-of-stress-study/</link>
          <pubDate>Wed, 11 Dec 2024 06:48:37 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/mastery-of-stress-study/</guid>
          <description><p>&ldquo;91% percent of participants who did not perceive themselves to have had a warm relationship with their mothers (assessed during college) had diagnosed diseases in midlife (including coronary artery disease, hypertension, duodenal ulcer, and alcoholism), as compared to 45% of participants who perceived themselves to have had a warm relationship with their mothers. A similar association between perceived warmth and closeness and future illness was obtained for fathers.&rdquo;</p>
<p>&ldquo;82% of the participants who reported tolerant or strained relationships with their fathers had significant health issues in midlife, compared to 50% of those who had warm or close relationships with their fathers.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Psychotherapie und Strafverfahren - kein Widerspruch</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/psychotherapie-und-strafverfahren/</link>
          <pubDate>Wed, 11 Dec 2024 06:48:37 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/psychotherapie-und-strafverfahren/</guid>
          <description><p>Psychotherapie und Strafprozess – geht das überhaupt?</p>
<p>Es wird mitunter beschreiben, dass sich Gerichte und Staatsanwaltschaften für eine Unterbindung von psychotherapeutischer Behandlung vor Abschluss des Strafverfahrens aussprechen. Argumentativ werde dabei darauf abgestellt, dass durch eine Behandlung die eine Zeugenaussage begleitenden Emotionen abgeschwächt würden, worunter in der Folge die Glaubhaftigkeit zu leiden drohe, sodass die Traumatisierung des Opfers schlichtweg nicht mehr zu spüren sei. Weiterhin werde befürchtet, dass sich die Erinnerungen des Opfers im Verlauf der Therapie in relevanter Weise verändern oder neue Erinnerungen erstmalig auftauchen (Schemmel &amp; Volbert, 2021).</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die Krankheit</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-krankheit/</link>
          <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 16:38:44 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-krankheit/</guid>
          <description><p>Wer gegen die Gesetze dieser Gesellschaft<br>
nie verstoßen hat und nie verstößt<br>
und nie verstoßen will<br>
der ist krank</p>
<p>Und wer sich noch immer nicht krank fühlt<br>
an dieser Zeit<br>
in der wir leben müssen<br>
der ist krank</p>
<p>Wer sich seiner Schamteile schämt<br>
und sie nicht liebkost und die Scham<br>
anderer die er liebt nicht liebkost ohne Scham<br>
der ist krank</p>
<p>Wer sich abschrecken läßt<br>
durch die die ihn krankhaft nennen<br>
und die ihn krank machen wollen<br>
der ist krank</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Wahrnehmungsverzerrung bei Helfern</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wahrnehmungsverzerrung-bei-helfern/</link>
          <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 16:38:44 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wahrnehmungsverzerrung-bei-helfern/</guid>
          <description>Heute wissen wir aus der Forschung über Erwachsene, die als Kinder misshandelt wurden, dass gerade sie häufig dazu neigen, ihre Eltern zu idealisieren und sich immer noch die Liebe von ihnen erhoffen, die sie früher nicht bekommen konnten. Sie rationalisieren die Gewalt („Mir haben die Schläge nicht geschadet“) und beschuldigen sich selbst („Ich hatte es auch verdient“…). Diese Rationalisierungen und Selbstbeschuldigungen schützen vor dem Schmerz, abgelehnt worden zu sein und sind Versuche, dem Unverständlichen einen Sinn zu geben und einen Rest Kontrolle über die Situation empfinden zu können. Sie sind zugleich aber nur oberflächliche Maskierungen. Auf einer tieferen Ebene ist immer noch das verletzte, zurückgewiesene Kind lebendig, das nun, konfrontiert mit der Gewalt anderer Eltern gegen ihre Kinder, seine Stimme wieder hören lässt. Darüber kann es zu Wahrnehmungsverzerrungen bei Helfern mit ähnlichen Kindheitserfahrungen kommen. Typische Wahrnehmungsverzerrungen in der
Begegnung mit vernachlässigenden, missbrauchenden, misshandelnden Eltern können dann z. B. sein:</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>A People Place</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/a-people-place/</link>
          <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 16:31:38 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/a-people-place/</guid>
          <description><p>If this is not a place where tears are understood,
Where do I go to cry?</p>
<p>f this is not a place where my spirits can take wing,
Where do I go to fly?</p>
<p>If this is not a place where my questions can be asked,
Where do I go to seek?</p>
<p>If this is not a place where my feelings can be heard,
Where do I go to speak?</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die Gewalt</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-gewalt/</link>
          <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 17:01:23 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-gewalt/</guid>
          <description><p>Die Gewalt fängt nicht an,<br>
wenn einer einen erwürgt.<br>
Sie fängt an, wenn einer sagt:<br>
„Ich liebe dich:<br>
du gehörst mir!“</p>
<p>Die Gewalt fängt nicht an,<br>
wenn Kranke getötet werden.<br>
Sie fängt an, wenn einer sagt:<br>
„Du bist krank:<br>
Du musst tun, was ich sage!“</p>
<p>Die Gewalt fängt an,<br>
wenn Eltern<br>
ihre folgsamen Kinder beherrschen,<br>
und wenn Päpste und Lehrer und Eltern<br>
Selbstbeherrschung verlangen.</p>
<p>Die Gewalt herrscht dort wo der Staat sagt:<br>
„Um die Gewalt zu bekämpfen<br>
darf es keine Gewalt mehr geben<br>
außer meiner Gewalt!“</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Das verbannte Wissen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/das-verbannte-wissen/</link>
          <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 16:57:13 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/das-verbannte-wissen/</guid>
          <description>Je eindeutiger ich in meinen Äußerungen werde, um so mehr lerne ich von den Reaktionen anderer. Manche Reaktionen fordern mich heraus und regen mich zum Weiterdenken und Präzisieren an. So erging es mir auch mit den häufig geäußerten Fragen nach der Unschuld der Eltern, die sich etwa so zusammenfassen lassen: »Aber Sie meinen doch nicht, die Eltern seien schuldig, wenn sie ihr Kind aus Verzweiflung mißbrauchen? Sie haben doch selbst geschrieben, daß die Eltern unter dem Zwang stehen, die unbewußten Traumen ihrer Kindheit auf ihre eigenen Kinder zu übertragen, und deshalb ihre Kinder mißhandeln, vernachlässigen, sexuell mißbrauchen.«</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Suche nicht nach Liebe, wo keine ist</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/ein-leerer-brunnen/</link>
          <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 16:57:13 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/ein-leerer-brunnen/</guid>
          <description><p>Suche nicht nach Liebe, wo keine ist.</p>
<p>Erwarte nicht Wertschätzung und Anerkennung von jenen, die sie dir nicht geben.</p>
<p>Versuche nicht von den Menschen gesehen zu werden, die mit anderen Dingen beschäftigt sind.</p>
<p>Suche nicht nach Nähe und Verbundenheit, wo dies nicht möglich ist.</p>
<p>Wünsche dir keine Freundschaft, wo die Chemie nicht stimmt.</p>
<p>Ersehne für dich keine Harmonie, wo sie unwahrscheinlich ist.</p>
<p>Verlange keine Entscheidung, wo sie nicht getroffen werden kann.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Wut, Schuld und Scham</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wut-schuld-und-scham/</link>
          <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 16:57:13 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wut-schuld-und-scham/</guid>
          <description><p>Manchmal ist niemand in der Nähe, der uns empathisch zuhören kann. Dann müssen wir uns selbst auf eine Weise Gehör schenken, die Kontakt zu unseren Bedürfnissen herstellt. Die meisten von uns sind mit sich selbst jedoch weitaus kritischer als mit anderen.</p>
<p>Scham, Schuld und Wut führen dazu, dass wir uns von uns selbst und anderen getrennt fühlen. Daher ist es wichtig, einen Weg zu finden, um den Kontakt wiederherzustellen.</p>
<p>Besonders Scham bringt uns dazu, uns unserer selbst schmerzlich bewusst zu werden. Das Gefühl der Getrenntheit und die quälenden Gedanken, ausgeschlossen zu sein, können überwältigend sein. Dann ist es hilfreich und wertvoll, einen inneren Dialog zu haben, der uns stützt.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die Gesellschaftlichkeit des Individuums [und die Wichtigkeit von Selbsthilfegruppen]</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-gesellschaftlichkeit-des-individuums/</link>
          <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 20:55:37 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/die-gesellschaftlichkeit-des-individuums/</guid>
          <description>Bis jetzt haben wir stark das individuelle Vorgehen mit einer Betroffenen betont. Das haben wir gemacht, weil wir der Meinung sind, dass Betroffene viel Hilfe und gesellschaftliche Unterstützung brauchen, damit sie ihre Probleme verarbeiten und entdecken können, dass sie wertvolle Menschen sind. Dabei soll die Therapie aber nicht aufhören. Wird dabei ausschließlich auf der individuellen Ebene gearbeitet, besteht die Gefahr, auch öfters für Psychotherapeuten, dass Inzest als ausschließlich individuelles Problem behandelt wird, das es jedoch nicht ist. Unsere Gesellschaft wirkt auf eine bestimmte Art und Weise daran mit, dass es zu Inzest kommt und weiterhin kommen wird. Nun ist es natürlich schwierig, die ganze Gesellschaft in unseren Therapieraum hereinzuholen.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die allermeisten Eltern möchten gern mit ihrem Kind anders umgehen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/bindungsmuster-im-kinderschutz/</link>
          <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 20:33:50 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/bindungsmuster-im-kinderschutz/</guid>
          <description>Die allermeisten Eltern möchten gern mit ihrem Kind anders umgehen, als sie es selbst in ihrer Kindheit erfahren haben, und die eigene schmerzliche Kindheit auf keinen Fall wiederholen. Bedauerlicherweise haben sie jedoch oft kaum eine Chance, sich anders zu verhalten, da sie keine positiven alternativen Erfahrungen gemacht haben oder auch über keine Ressourcen verfügen, auf die sie zurück greifen könnten: »Es ist unter Umständen ein sehr schmerzliches Erlebnis, vem Eltern feststellen, dass sie - trotz guter Absichten - in Situationen, in denen ihr Kind etwa einen Wutanfall bekommt, ihre eigenen Gefühle und Affekte nicht mehr kontrollieren können und ›ausrasten‹« (Brisch 2015b, S. 36).</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Eine Beziehung aufbauen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/besems-vugt-emotionen/</link>
          <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 20:33:50 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/besems-vugt-emotionen/</guid>
          <description><p>Eine Beziehung aufbauen</p>
<p>Das Aufbauen und Pflegen von zwischenmenschlichen Beziehungen ist, glauben wir, wohl das komplizierteste, was wir uns in unserem Leben vorstellen können. Zwei Fähigkeiten, über die Betroffene in dieser Hinsicht oft nicht verfügen, sind: sich in Gesellschaft von anderen zu entspannen und ihre Welt mit anderen zu teilen. Diese Fähigkeiten kann man natürlich am besten entwickeln, indem man es ausprobiert, immer wieder, und nicht, indem man nur darüber denkt und redet. Deswegen wäre es für diese Aktivitäten auch sinnvoll, sie in einer Gruppe zu machen. Denn die Beziehung zu den Therapeuten ist in diesem Fall ein sehr beschränktes Übungsfeld. Außerdem haben auch diese Beziehungen immer mit einem Machtgefälle zu tun. Auch wenn die Therapeuten noch so freundlich und einfühlsam sind, sie stehen auf der anderen Seite.
In einer Gruppe entwickeln wir dann verschiedene Entspannungsübungen. Dabei geht es nicht nur um Aktivitäten, bei denen alle Gruppenmitglieder sich gleichzeitig entspannen, zum Beispiel mit geleiteten Phantasien. Diese sind zwar wichtig, um überhaupt die Fähigkeit sich zu entspannen zu lernen, hier liegt aber nicht der Grund des Problems. Es ist vielmehr die fehlende Fähigkeit, in Situationen mit anderen Menschen gelassen zu bleiben. Sich nicht sofort bedroht, angesprochen, verantwortlich zu fühlen, sich zurückziehen zu müssen und so weiter. Entspannen bedeutet hier dann auch nicht so etwas wie: Augen zu und abschalten, sondern sogar Augen auf und wahrnehmen. Betrachten ohne mitgezogen zu werden.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Parenting Skills for Mothers with Borderline Personality Disorder</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/parenting-skills-borderline-mothers/</link>
          <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 14:10:02 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/parenting-skills-borderline-mothers/</guid>
          <description><p>The challenging and difficult task to help individuals with BPD to cope with their crises keep therapists busy - so that the issue of the children’s well-being is often secondary.</p>
<p>For several reasons, mothers with BPD themselves do not speak much about their children with their therapists, neither. First, they typically focus on their most urgent issues: their suffering and crisis with conflicts in interpersonal relationships or at work. Problems in the interaction with the child might not appear to be urgent enough. Secondly, shame and fear play an important role when considering speaking openly about the neglect or abuse of their children. The fear of being stigmatized and of losing child custody often leads to a cautious and non-help-seeking behavior.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Übersehene Kinder wollen vor allem eins</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/uebersehene-kinder/</link>
          <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 14:10:02 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/uebersehene-kinder/</guid>
          <description>“Übersehene Kinder” wollen vor allem eins: Nicht mehr länger als engste betroffene Angehörige psychisch kranker Elternteile übersehen werden! Weder in ihren aktuellen Beziehungen zu Menschen noch von der Fachwelt oder der Gesellschaft. Sie wollen sich wiederfinden in den gesellschaftlichen, fachlichen und feministischen Diskursen zu den Themen (gesellschaftliche) Macht- und Gewaltverhältnisse, Traumatisierung und ihre Folgen, Rolle der Mütter, Väter und Familien, Psychische Erkrankungen, inklusive der Bereiche psychiatrische Praxis, Prävention, Therapie und Opferentschädigung. Sie wollen, dass über psychische, physische und sexuelle Gewalt und ihre (Traumatisierungs-) Folgen mehr Aufklärung erfolgt sowie Bewusstsein und Wissen in der Gesellschaft entsteht - bei den Betroffenen, aber auch in therapeutischen und juristischen Zusammenhängen.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>The Danger of Being a Whistleblower</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/danger-of-being-a-whistleblower/</link>
          <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 13:50:47 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/danger-of-being-a-whistleblower/</guid>
          <description><p>The intention to heal is a threat to the system, the family, to the parents, even to society. Becoming a healthy authentic and autonomous being is a subversive political act, for which, in some countries and situations, people are forced to give up their freedom, and sometimes even their life.</p>
<p>Never underestimate the fact that, as much as politicians and governments say that they want everyone to live a good and healthy life, what in general they mean is that you should be controlled and only given &lsquo;freedoms&rsquo; that fit with their own long-term goals. Because, whatever anyone may say, those who hunger after power over others have an agenda that is more often than not against the autonomy and self-authority of others, and is fuelled by their own trauma and their survival strategy of perpetration.</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Friendship is born at that moment when</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/friendship/</link>
          <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/friendship/</guid>
          <description>Friendship is born at that moment when one person says to another, &ldquo;What! You too? I thought I was the only one.&rdquo;</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Daseinsscham in der ersten Begegnung mit dem vorborgenen Kind</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/daseinsscham/</link>
          <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 10:48:54 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/daseinsscham/</guid>
          <description>Im Brennen der Scham offenbart sich dem Erwachsenen das verstoßene und seither verborgene Kind. Es gab eine frühe Zeit, an die wir uns vielleicht gar nicht mehr erinnern, in der wir uns voller Vertrauen und Lust, uns zu zeigen, herausgewagt hatten, in der selbstverständlichen Erwartung, offenen Augen und Armen zu begegnen. Doch die Augen der anderen blickten teilnahmslos, und ihre Arme hingen tot herunter, und nachdem wir uns aus der Höhle des Geheimnisses herausgewagt hatten, schämten wir uns jetzt in den Boden. Falls sich diese vernichtende Erfahrung über längere Zeit wiederholt, setzt sich in uns nach und nach die allgemeine Scham fest, überhaupt am Leben zu sein. Ich nenne sie &lsquo;Daseinsscham.&rsquo; Sie bestimmt das Leben so sehr, daß wir uns nicht mehr weiter vorwagen, sondern uns gewohnheitsmäßig vorschnell in die Höhle des Geheimnisses zurückziehen, mit der heimlichen, kaum bewußten Hoffnung, daß eines Tages jemand kommt, stellvertretend für uns den ersten Schritt tut und aus dem dunklen Versteck ans Tageslicht der Wirklichkeit geleitet. Selten erfüllt sich diese Hoffnung, und erfüllt sie sich doch, kommen wir nicht umhin, mit der Empfindung brennender Scham den Schritt mitzumachen. Letztlich müssen wir den Schritt alleine gehen und mit spürbewußter Scham die Schwelle zur eigenen Unabhängigkeit überschreiten. Dann löst sich die Scham in die Bereitschaft auf, uns als Fremde anderen Fremden zu zeigen. Mit der Freiheit zum Selbstausdruck haben wir das verstoßene, verborgene Kind wiedergefunden.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Borderline Mothers are not evil</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/borderline-mothers-are-not-evil/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/borderline-mothers-are-not-evil/</guid>
          <description>The British philosopher, Edmund Burke (letter to William Smith, 1795), claimed that “the only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.” Borderline mothers are not evil; evil lies in the darkness of unawareness. They cannot see what they are doing. Those of us who can see must shine the light of our understanding like a beacon guiding a ship to harbor, or share in the responsibility of allowing mothers to drown their own children in a sea of despair.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Conflict is essential to human life</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/toleration-of-conflict/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/toleration-of-conflict/</guid>
          <description>Conflict is essential to human life, whether between different aspects of oneself, between oneself and the environment, between different individuals or between different groups. It follows that the aim of healthy living is not the direct elimination of conflict, which is possible only by forcible suppression of one or other of its antagonistic components, but the toleration of it — the capacity to bear the tensions of doubt and of unsatisfied need and the willingness to hold judgement in suspense until finer and finer solutions can be discovered which integrate more and more the claims of both sides. It is the psychologist’s job to make possible the acceptance of such an idea so that the richness of the varieties of experience, whether within the unit of the single personality or in the wider unit of the group, can come to expression.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Das Konzept von Bosheit ist eine Vermeidung des Themas Trauma</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/das-konzept-von-bosheit/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/das-konzept-von-bosheit/</guid>
          <description>Täter werden oft als böse bezeichnet, aber diese Bezeichnung ist unpassend. Wir blicken zurück auf eine lange Geschichte von als-böse-geborenen Kindern, die Reinigung (Taufe) und Disziplin brauchen. Dies widerspricht jedoch völlig der Logik von Natur und Evolution: Wir würden niemals sagen, ein junges Kätzchen oder ein Welpe oder eine junge Eiche seien böse. Es handelt sich hier um eine Erfindung des Menschen, die den menschlichen Hang zu Täterhandlungen erklären soll. Das komplette Konzept von Bosheit ist Teil einer kulturellen Überlebensstrategie und eine Vermeidung des Themas Trauma. Da es für eine Täterschaft oft keine rationalen Gründe gibt, wird häufig behauptet, dass Täter böse seien.</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Der betroffenenkontrollierte Ansatz</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/der-betroffenenkontrollierte-ansatz/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/der-betroffenenkontrollierte-ansatz/</guid>
          <description>Gewalt ist kein persönliches Stigma, sondern erlebtes Unrecht. Gewalt ist eine auf Machtstrukturen basierende Handlung, die einen Menschen auf ein Objekt reduziert. Das Definieren des Erlebten als Gewalthandlung ist der Beginn der Wiederaneignung des Subjektstatus. […] Aus der Analyse leitete sich unmittelbar ab, dass Selbstbestimmung im Bearbeitungsprozess sexualisierter Gewalt von zentraler Bedeutung ist. […] Vor allem in der öffentlichen Diskussion um sexualisierte Gewalt wird Betroffenen zunehmend zugestanden, Expert*innen zu sein. Dabei werden sie - wie auch im fachöffentlichen Diskurs - teilweise als „Expert*innen aus Erfahrung“, teilweise als „Expert*innen in eigener Sache“ bezeichnet. […]</description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Die Opferhaltung als Überlebensstrategie</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/opferhaltung-als-ueberlebensstrategie/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/opferhaltung-als-ueberlebensstrategie/</guid>
          <description><p>Der Begriff Opfer muss von der Opfer-Überlebenshaltung unterschieden werden. Bei jeder Traumatisierung gibt es ein wirkliches Opfer. Wenn aber jemand sein Leben in Hilflosigkeit und ständigem Leiden verbringt, sprechen wir in der loPT von einer Opfer-Überlebenshaltung.</p>
<p>Sein Leben wie ein Opfer zu leben, selbst wenn die tatsächliche Traumasituation des wirklichen Opferseins lange vorüber ist, ist eine Opfer-Überlebenshaltung. Sie hat den gleichen Zweck wie alle Überlebensstrategien: das Vermeiden der Auseinandersetzung mit dem eigenen Trauma. Jemand, der auf diese Weise lebt, täuscht Hilflosigkeit vor, um die Realität seines Traumas nicht wahrhaben zu müssen. Seine Hilflosigkeit entspricht nicht der Realität, sondern ist eine Haltung. Das bedeutet, dass dieser Mensch sich selbst und sein Trauma nicht ernst nimmt.</p></description>
        </item>
            
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          <title>Die Täter-Opfer-Wippe: Einleitung</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/taeter-opfer-wippe/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>Wir fragten uns oft, zu welchen relevanten Themen wir öffentlich Stellung beziehen können und wollen. In den letzten Jahren ging es uns um die sogenannte Effektivität in der psychotherapeutischen Profession und unseren Zweifel am Machbarkeitswahn einer streng an Leitlinien orientierten oder rein verfahrensspezifischen Psychotherapie (Trautmann-Voigt &amp; Voigt, 2020). Es ging uns um konstruktive Kritikversuche am festgefahrenen Schulendenken zwischen Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie und um Konzepte einer Methoden integrierenden Psychotherapie (Trautmann-Voigt &amp; Voigt, 2017). Im vorliegenden Buch stehen nun drängende Fragen nach der Dynamik von struktureller und Menschen gemachter Gewalt und Macht-Ohnmacht-Konstellationen im Vordergrund der Betrachtung. Dabei geht es tatsächlich auch um so große Fragen wie die nach der Würde des Menschen, um Respekt vor dem Andersartigen und um die Hintergründe von verabscheuungswürdigem und missbräuchlichem Handeln.</description>
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          <title>Die Täter-Opfer-Wippe: Verantwortung</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/taeter-opfer-wippe-verantwortung/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description><p>&ldquo;Reichen Schutzmaßnahmen für Mitglieder helfender Berufe aus? Es geht ja um eine zunehmende <em>gesellschaftliche</em> Radikalisierung und Enthemmung Einzelner oder bestimmter Gesellschaftsgruppen, denen grundsätzliche Fähigkeiten wie Konfliktbereitschaft, Spannungstoleranz, Frustrationsbereitschaft, Diskursfähigkeit sowie Empathie zu fehlen scheinen. Das intuitive Empfinden für eine gute Balance und Ausgleichsbemühungen zwischen extremen Handlungsmöglichkeiten sind bei diesen Menschen erstarrt. […]</p>
<p>Fast scheint es so, als habe sich diese Pathologie mit hoher Gewaltbereitschaft und Intoleranz dem &ldquo;Fremden&rdquo; gegenüber nicht nur auf Einzelne, sondern auf ganze Schichten, Gesellschaften und Staaten ausgedehnt. Was erleben solche TäterInnen als Recht, was als Unrecht? Wieso erleben sie sich als hilflose Opfer der Gesellschaften, in denen sie leben? […]</p></description>
        </item>
            
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          <title>First you need to teach people a language of domination</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/language-of-domination/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>First you need to teach people a language of domination. You have to teach them a language that fits hierarchical structures that fits the story. So, you have to teach people moralistic judgment—to think in terms of who is what. Who is royalty? Who are peons? Who is right? Who is wrong? Who is normal? Who is abnormal? Language is a critical way of molding people’s minds. You can control people’s minds to a large extent by the language you put in their heads. So, it’s very important that some of the first words you want to get people to hear are the words good, bad, right, wrong, normal, abnormal, should, shouldn’t, have to, and can’t. If you want people to be controllable by authority, the key unit of education is language. What language do you pump into people’s heads?</description>
        </item>
            
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          <title>Fürsorgepädagogik und paternalistische Expertokratie</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/fuersorgepaedagogik/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>In der Geschichte des beruflichen Helfens herrschte über Jahrhunderte hin weg eine barmherzige oder eine korrigierend kontrollierende Haltung vor (vgl. Müller 2013): Fürsorge diente in erster Linie dazu, die gesellschaftlichen Strukturen stabil zu halten und Sonderlinge zur Anpassung zu zwingen. Wer sich nicht fügte, wurde von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen, war weder erwünscht noch vorgesehen. Sie hatten kaum Einfluss auf Entscheidungen und sollten dankbar sein, dass ihnen geholfen wird. Diese Art der Hilfe und Bevormundung verschlimmerte die Abhängigkeit der Hilfebedürftigen von staatlicher Unterstützung und verstärkte das Gefühl von Hilflosigkeit. Auch heute noch stoßen Menschen, die Unterstützung suchen, oft auf Bevormundung: „Ein Obdachloser sollte sein erbetteltes Geld für Essen ausgeben, nicht für Bier und Zigaretten! Wozu braucht eine Sozialhilfeempfängerin einen Internetzugang?“</description>
        </item>
            
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          <title>Handbuch Friedenspsychologie</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/handbuch-friedenspychologie/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>Nur durch Einbezug der psychischen Gesundheit in die Friedensarbeit lassen sich Gewaltspiralen langfristig durchbrechen und Stabilität fördern.</description>
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          <title>If you expose a problem, you pose a problem</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/feminist-killjoy/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>If you expose a problem, you pose a problem; if you pose a problem; you become the problem. The management of a problem becomes the management of a person. In other words, one way of dealing with a problem is to stop people from talking about it or to make the people who talk about it go away. If people stop talking about the problem, or the people who talk about it go away, it can then be assumed that the problem has gone away. I hear an instruction here. We are being told to stop talking about problems or go away.</description>
        </item>
            
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          <title>Living Monument</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/living-monument/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description><p>The legal system is designed to protect men from the superior power of the state but not to protect women or children from the superior power of men.</p>
<p>It therefore provides strong guarantees for the rights of the accused but essentially no guarantees for the rights of the victim. If one set out by design to devise a system for provoking intrusive post-traumatic symptoms, one could not do better than a court of law. Women who have sought justice in the legal system commonly compare this experience to being raped a second time.</p></description>
        </item>
            
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          <title>Punishment is Never Justice</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/punishment-is-never-justice/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description><p>We do not ask the questions that are central to transformative justice: <em>Why</em> has harm occurred? <em>Who</em> is responsible (beyond the individual perpetrator — as in, how is community implicated)? <em>How</em> can this harm be prevented in the future?</p>
<p>[…]</p>
<p>We must invest deeply and fervently in the dignity of human life. We must not give in to the urge to do harm, even in justice&rsquo;s name. We must recognize, name, and transform the instinct to humiliate, harm, and coerce those we see as bad or as wrongdoers. No one is disposable.</p></description>
        </item>
            
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          <title>The moral stance of the therapist</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/moral-stance-of-the-therapist/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description><p>Survivors of atrocity of every age and every culture come to a point in their testimony where all questions are reduced to one, spoken more in bewilderment than in outrage: Why? The answer is beyond human understanding.</p>
<p>Beyond this unfathomable question, the survivor confronts another, equally incomprehensible question: Why me? The arbitrary, random quality of her fate defies the basic human faith in a just or even predictable world order. In order to develop a full understanding of the trauma story, the survivor must examine the moral questions of guilt and responsibility and reconstruct a system of belief that makes sense of her undeserved suffering.</p></description>
        </item>
            
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          <title>The Need to Punish</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/the-need-to-punish/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>I want to emphasize that the &ldquo;stranger&rdquo; in us is bred by a culture that won&rsquo;t accept the spontaneous expression of children&rsquo;s aliveness and vitality. This aspect of a culture gives rise to violent behavior and is responsible for the development of deficient identities. Personalities formed by the processes producing the inner stranger were never able to develop trust as an underlying component of their personality. Instead, they take on a &ldquo;false identity&rdquo; that makes them idealize repressive authorities in the hope that they will be rescued by the very people who are their tormentors.</description>
        </item>
            
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          <title>The Power of Peer Support</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/power-of-peer-support/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description><p>&ldquo;In that moment [of experiencing harassment], I would have really benefited, I think, from a peer support network … what I would have wanted … is just access to other women who had gone through this experience.&rdquo; (Midcareer South Asian-American woman freelance journalist)</p>
<p>&ldquo;The magic of any kind of group work or therapy is just being seen. Just having the opportunity to be heard and to be seen and to be listened to is actually really profound for people.&rdquo; (Michael Mitchell, Peer Support Coordinator, Whitman-Walker)</p></description>
        </item>
            
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          <title>The Role of the Community</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/role-of-community/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description><p>Sharing the traumatic experience with others is a precondition for the restitution of a sense of a meaningful world. In this process, the survivor seeks assistance not only from those closest to her but also from the wider community. The response of the community has a powerful influence on the ultimate resolution of the trauma.</p>
<p>Restoration of the breach between the traumatized person and the community depends, first, upon public acknowledgment of the traumatic event and, second, upon some form of community action. Once it is publicly recognized that a person has been harmed, the community must take action to assign responsibility for the harm and to repair the injury. These two responses – recognition and restitution – are necessary to rebuild the survivor&rsquo;s sense of order and justice.</p></description>
        </item>
            
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          <title>Toxic Leaders</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/toxic-leaders/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description><p>Die Geschichte des Beobachtens statt des Handelns wiederholt sich immer und immer wieder. So können toxische Personen stets viel zu lange ihr Unwesen treiben, bevor sie vom Korrektiv gestoppt werden. Das ist nicht nur schädlich für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, es fordert auch unzählige unnötige Opfer, die weit weg von der Öffentlichkeit still leiden und keinen Schutz erfahren. […]</p>
<p>Jeder von uns, der Demütigungen und seelischen Missbrauch bei Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, Freundinnen und Freunden beobachtet und sich aus Eigenschutz nicht vermittelnd für die Schwächsten in unserer Gesellschaft einsetzt, legitimiert diese zunehmende Form von psychischer Gewalt und ebnet Nachahmern das Feld. […]</p></description>
        </item>
            
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          <title>Trauma is the defense of the abused</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/trauma-against-crimes-forgotten/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>Trauma is the defense of the abused against the perpetrators’ will to make their crimes forgotten. […] Advances in the field occur only when they are supported by a political movement powerful enough to legitimate an alliance between investigators and patients and to counteract the ordinary social processes of silencing and denial. In the absence of strong political movements for human rights, the active process of bearing witness inevitably gives way to the active process of forgetting. Repression, dissociation, and denial are phenomena of social as well as individual consciousness.</description>
        </item>
            
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          <title>Verstrickungen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/verstrickungen/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>[…] Ihre Haupt-Überlebensstrategie ist auch hier die Spaltung: Sie trennt sich schnell von einem Partner und bricht Beziehungen abrupt ab. In den Interventionen des Jugendamtes sieht sie keine Hilfe für sich, sondern im Gegenteil Angriffe auf ihre Form der Existenz, in die sich ihr Überlebens-Ich mit den vielfachen Spaltungen in ihrer Seele eingerichtet hat. Sie wehrt sich mit allen Tricks und Mitteln, notfalls auch handgreiflich dagegen, wenn das Jugendamt versucht, ihr diese Überlebensstrategie mit dem Blick auf die Gefährdung des Kindeswohls zu durchkreuzen. Wenn sie Kinder bekommt, kann sie wahrscheinlich im Kontakt mit diesen Kindern zeitweise ihre eigenen traumatisierten Seelenanteile selbst tröstend in den Arm nehmen und sich zeitweise einen Schein von Normalität vorgaukeln. Zumindest ist sie nicht allein. Sie ist nicht wirklich Mutter für ihre Kinder, sondern sucht für ihr eigenes traumatisiertes inneres Kind eine Mutter. Daher bekommt sie auch immer wieder neue Kinder, wenn die anderen für diese Art der verdrehten Bemutterung zu alt werden und immer mehr Probleme machen. Kommt ihr eines ihrer Kinder in ihrem verletzten traumatisierten Seelenanteil zu nahe, fühlt sie sich dadurch bedroht und stößt dieses Kind dann von sich weg und wird gewalttätig.</description>
        </item>
            
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          <title>Wo Worte nicht reichen</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/besems-vugt-emotionen/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>Es ist selten hilfreich, wenn der andere die eigene Traurigkeit übernimmt, wenn er &lsquo;mitfließt&rsquo; und selbst traurig wird; noch weniger hilft es, in seiner Traurigkeit zurückgewiesen zu werden. Entscheidend ist dagegen, dass es einen anderen Menschen gibt, der einen stützt und der vermitteln kann, dass die Traurigkeit richtig ist und sie auch bei ihm gezeigt werden kann. Mehr braucht dieser Mensch eigentlich nicht zu tun, vor allem soll er nicht versuchen, demjenigen, der traurig ist, seine Traurigkeit zu nehmen.</description>
        </item>
            
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          <title>Zur Ätiologie der Hysterie</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/aetiologie/</link>
          <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:06:31 +0100</pubDate>
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          <description>Ich stelle also die Behauptung auf, zugrunde jedes Falles von Hysterie befinden sich – durch die analytische Arbeit reproduzierbar, trotz des Dezennien umfassenden Zeitintervalles – ein oder mehrere Erlebnisse von vorzeitiger sexueller Erfahrung, die der frühesten Jugend angehören. Ich halte dies für eine wichtige Enthüllung, für die Auffindung eines caput Nili der Neuropathologie, aber ich weiß kaum, wo anzuknüpfen, um die Erörterung dieser Verhältnisse fortzuführen. Soll ich mein aus den Analysen gewonnenes tatsächliches Material vor Ihnen ausbreiten, oder soll ich nicht lieber vorerst der Masse von Einwänden und Zweifeln zu begegnen suchen, die jetzt von Ihrer Aufmerksamkeit Besitz ergriffen haben, wie ich wohl mit Recht vermuten darf?</description>
        </item>
            
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          <title>Aversion to conflict is aversion to relationship</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/aversion-to-conflict/</link>
          <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:22:44 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/aversion-to-conflict/</guid>
          <description>Aversion to conflict is aversion to relationship. On a social level we don’t simply live with those we personally know. We don’t only impact those who know our names. Dialogue is a precondition for society. And painful conflict is one of its crucial tests.</description>
        </item>
            
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          <title>Der Wahnsinn der Realität</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wahnsinn-der-realitaet/</link>
          <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:22:44 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wahnsinn-der-realitaet/</guid>
          <description><p>Während jene als &ldquo;verrückt&rdquo; gelten, die den Verlust der menschlichen Werte in der realen Welt nicht mehr ertragen, wird denen &ldquo;Normalität&rdquo; bescheinigt, die sich von ihren menschlichen Wurzeln getrennt haben. Und diese sind es, denen wir die Macht anvertrauen und die wir über unser Leben und unsere Zukunft entscheiden lassen. Wir glauben, daß sie den richtigen Zugang zur Realität haben und mit ihr umgehen können.</p>
<p>[…]</p>
<p>Zwei Merkmale entlarven die Destruktivität der mächtigen Männer, die hinter scheinbarer Freundlichkeit und Güte steckt:</p></description>
        </item>
            
        <item>
          <title>Jeder unwillkommene Konflikt</title>
          <link>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wunden-der-gemeinschaft/</link>
          <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:22:44 +0200</pubDate>
          <guid>https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/wunden-der-gemeinschaft/</guid>
          <description>Jeder unwillkommene Konflikt hinterlässt Wunden in der Gemeinschaft. Es geht nicht um die Lösung des Konfliktes, sondern um die Heilung der Gemeinschaft.</description>
        </item>
            
        
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